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Unsere Schülerinnen und Schüler erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf der Reise durch Israel:
(Den Bericht über den Besuch der israelischen Gäste in Bönnigheim finden Sie hier.)
Sonntag, 24.10. - Montag, 25.10. - Dienstag, 26.10. Mittwoch, 27.10. - Donnerstag, 28.10. - Freitag, 29.10. - Samstag, 30.10. - Sonntag, 31.10. - Montag, 01.11. - Dienstag, 02.11. - Mittwoch, 03.11.
1. Tag - Sonntag, 24.10.2010 Reise nach Israel
Um 4h45 trafen wir uns, noch etwas verschlafen, am Flughafen in Stuttgart, um über München nach Tel Aviv zu fliegen.
Gegen 17h30 kamen wir in Kfar Blum an. Vor der Emek Ha Hula Highschool wurden wir bereits von unseren Austauschschülern erwartet.
2. Tag - Montag, 25.10.2010
Nachdem wir die erste Nacht gut bei unseren Gastfamilien verbracht hatten, trafen wir uns morgens in der Schule wieder. Die einzelnen Klassen kommen zu kurzen Besprechungen in den Klassenräumen zusammen, den Schülern werden bei dieser Gelegenheit wichtige Informationen für den Tag mitgeteilt. Unsere Austauschschüler stehen kurz vor ihrem Abschluss, deshalb unterhielten sie sich auch über ihre Abschlussfeier. Danach führten unsere Austauschpartnern uns über das Schulgelände, die Emek HaHula Highschool ist eine der größten Schulen der Region und zeichnet sich u.a. durch die Förderung benachteiligter Schüler aus. Beim Rundgang wurden wir zum ersten Mal mit der besonderen Lebenssituation der Israelis konfrontiert - überall auf dem Schulgelände befinden sich Schutzbunker und in einem der Gebäude gibt es ein Denkmal für gefallene, ehemalige Schüler.
Danach ging es zu einer Fahrradtour durch die nähere Umgebung, die Israelis hatten für alle Fahrräder und Fahrradhelme organisiert. Für Notfälle fuhr ein Elternpaar mit dem Auto hinter der Gruppe her, ein anderer Vater hatte Getränke, so dass bei den für uns schon ungewohnten Temperaturen um die 30 Grad immer für genügend Flüssigkeit gesorgt war. Während der Radtour kamen wir unter anderem an einem Baumwollfeld und Zitronenplantagen vorbei. An den verschiedenen Stopps erfuhren wir einiges über die Gegend und ihre Geschichte. |
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Am Ende der Tour ging es zu einer wirklich nötigen Abkühlung, zum Baden in den Jordan. Zurück in der Schule hatten wir großen Hunger und konnten uns mit Pizza stärken. Am Nachmittag hatten wir dann freie Zeit, die wir unterschiedlich mit unseren Austauschpartnern verbrachten, abends schauten wir uns ein Basketballspiel der Basketballmannschaft der Schule, bei der auch zwei unserer Austauschpartner mitspielen, an. Zu unserer großen Freude konnte Kfar Blum mit großem Abstand (40:0) gewinnen. |
Danach sind wir in ein Drusendorf gefahren und haben einen Mann besucht, der uns in einem kleinen Diavortrag über seine Religion berichtete, die im oberen Galiläa stark vertreten ist und besondere Bräuche hat. Bei einem Glas Tee oder Kaffee konnten wir uns von der drusischen Gastfreundschaft überzeugen.
Gegen 16:00 Uhr erreichten wir die Emek Hahula High School und verbrach-ten den Abend gemeinsam mit unseren Austauschschülern.
4. Tag - Mittwoch, 27. Oktober 2010
Wie jeden Tag trafen wir uns auch heute wieder in der Schule, um uns anschließend mit unserem neuen Guide Nemo auf den Weg zum See Genezareth zu machen.
Angekommen am "Mount of Beatitudes" stellte sich Nemo noch einmal vor und erklärte uns, dass hier Jesus die Bergpredigt gehalten haben soll. Die kleine Kirche, die auf vielen Postkarten zu sehen ist, ist 100 Jahre alt und von einem italienischen Architekten entworfen worden. Auch der Papst ist schon einmal hier gewesen.
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Um 11 Uhr ging es weiter zum "House of the Galilee" in Korazim. Das ist ein Missionszentrum des Neokatechumenats, einer sehr speziellen Gruppe innerhalb der katholischen Kirche. Von einem Neuling, der wie alle zuerst einen freiwilligen Dienst machen muss, wurden wir geführt. Wir durften die Tagungsräume, Lernräume und die Bibliothek sehen. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick auf den See. Danach fuhren wir direkt an den See und besichtigten die Kirche in Tabgah, die als Brotvermehrungskirche bekannt ist. |
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Mittags fuhren wir dann weiter nach Zefat, einem sehr religiösen Ort, dem Zentrum der Kabala. Nemo zeigte uns ein altes Haus, in dem eine alte Dame auf der Terrasse täglich auf den Messias gewartet hat. Das Stadtbild ist durch orthodoxe Juden geprägt. |
5. Tag - Donnerstag, 28.10.2010
Gegen 8:30 Uhr haben wir uns an der Schule getroffen und sind mit dem Bus nach Shavei Zion gefahren. Dieses Dorf wurde 1938 von Deutschen aus Rexingen gegründet. In einem Raum im Versammlungshaus gibt es eine Gedenkwand mit Inschriften der Namen von den Angehörigen der Gründer, die es nicht dorthin geschafft haben und den Nazis zum Opfer gefallen sind. Die Tora aus der Rexinger Synagoge ist in einem Glaskasten ausgestellt. Sie wurde von einem der Gründer von Shavei Zion auf seiner Flucht aus Deutschland in seinem Koffer mitgeschmuggelt.
Danach sind wir zu einer Baracke gegangen, es handelt sich hierbei um das letzte erhaltene ursprüngliche Haus des Kibbutz. Ein kleines Modell zeigt die Anlage des ursprünglichen Dorfes mit einem Überblicksturm im Zentrum und einer Mauer als Schutz vor den Arabern. An den Wänden hängen Bilder vom Anfang und im nächsten Zimmer war ein Ständer mit 104 Steckbriefen der Gründer von Shavei Zion. Herr Weiß führte uns zur Synagoge, die von der Fa-milie Marx gestiftet wurde und in der jeder seinen Platz mit einem Namensschild gekennzeichnet hat. Für uns besonders interessant war, dass es dort noch immer Menschen gibt, die fließend Deutsch reden, Herr Weiß stammt ursprünglich aus Berlin, seine Frau, geborene Marx, aus Ludwigsburg. Das Haus ihrer Eltern stand in Freudental.
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Danach sind wir nach Akko am Mittelmeer gefahren. Unsere Tour ging von der Stadtmauer aus durch einen Garten in die Ritterhalle der Kreuzritter, deren Toilette mit unterirdischen Tunnel, ins Refektorium mit den gotischen Bögen, über den Citymarket, wo wir kurz Zeit zum Einkaufen hatten, und durch den Templar's Tunnel, wo früher Waren geschmuggelt wurden, um den Zoll zu umgehen. |
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Danach haben wir bei einem Besuch der Bahai Gärten, die zum Unescoweltkulturerbe gehören, einen kurzen Einblick in die Religion der Bahai bekommen, bevor wir nach Rosh Hanikra an der israelisch-libanesischen Grenze gefahren sind. |
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Dort bieten sich wunderschöne Blicke auf die Kalksteinküste, ein besonderes Erlebnis war der Gang durch die blauen Grotten. |
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Voller neuer Eindrücke sind wir zurück nach Kfar Blum gefahren, abends haben wir alle zusammen in einem Kibbutz den Abschluss des Austauschs gefeiert.
Unseren nächsten Stop machten wir an einem Rastplatz, wo gerade Kamele lagen, die sofort unsere Aufmerksamkeit erregten. Wer wollte, konnte auf den Kamelen eine kleine Runde reiten. Als nächstes hielten wir in der Steinwüste an einem Aussichtspunkt an. Von dort hatte man eine tolle Sicht über das Land.
In der Wüste war es nicht extrem heiß, es wehte nur ein sehr starker Wind. Dort trafen wir auch Beduinen, die uns ihren Schmuck verkaufen wollten. Einen großen Teil der Strecke sind wir durch das Westjordanland gefahren, vorbei auch an der tiefgelegensten Stadt der Welt, Jericho. Bevor wir nach Jerusa-lem hineinfuhren, haben wir noch kurz das Tote Meer gesehen. In Jerusalem angekommen, fiel uns gleich der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel auf. Wir sind auf dem Weg zum Hotel außerdem an der alten Stadtmauer vorbeigefahren, die immer noch sehr stabil und widerstandsfähig wirkt. Weiter ging unsere Fahrt mit dem Bus bis zu unserem Hotel, dem Beit Ben Yehuda. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, hatten wir noch Zeit die Umgebung zu erkunden. Zum Abendessen holten wir uns Pizza. Der Abend stand uns zur freien Verfügung.
7. Tag - Samstag, 30.10.2010
Heute war ein besonderer Tag für alle Einwohner Jerusalems, denn es hat zum ersten Mal seit einem halben Jahr geregnet, worüber wir uns allerdings nicht so sehr gefreut haben. Trotzdem haben wir uns den Tag nicht verderben lassen, denn wir hatten ein sehr interessantes Programm.
Wir starteten nach dem Frühstück um 8.30 Uhr und fuhren auf den Ölberg, um einen ersten, aber leider nebeligen und verregneten Blick auf Jerusalem zu bekommen. Auf dem Weg dorthin wurde uns etwas zu den Gebäuden, an denen wir vorbeifuhren, erklärt. Unser nächstes Ziel war der Garten Gethsemane, in dem Jesus mit seinen Jüngern die letzte Nacht verbrachte. Dort besichtigten wir auch noch die Kirche der Nationen, die im Inneren sehr dunkel ist und von 6 Säulen getragen wird. Danach ging unser Weg zu Fuß weiter. Durch das nicht weit entfernte Löwentor gelangen wir in die Altstadt Jerusalems.
Nach wenigen Metern kamen wir an das Ausgrabungsfeld des Teiches Be-thesda, hier heilte Jesus einen seit 38 Jahren kranken Mann. "Jesus sagte zu ihm: "Steh auf, nimm dein Bett und gehe hin!" Und sogleich wurde der Mann gesund." (Johannes 5,1-9). Direkt daneben befindet sich die St. Anna-Kirche, ein vollständig erhaltener Bau der Kreuzfahrerzeit. Die Witwe des ersten Königs Jerusalems hatte diese 1142 an jener Stelle errichten lassen, da man dort das Wohnhaus von Anna und Joachim, den Eltern Mariens, vermutete. In der Kirche bemerkt man eine besondere Akkustik, die auch wir durch Singen getes-tet haben. Dann begannen wir unseren Weg auf der Via Dolorosa ("Straße der Schmerzen"), die den Leidensweg Jesu beschreibt, der aber eigentlich schon im Garten Gethsemane, bei seiner Verhaftung, seinen Anfang nimmt. Unsere erste Station auf der Via Dolorosa war die Urteilskapelle, in der Jesus von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde. Danach warfen wir einen kurzen Blick in die Kirche der Schwestern Zions. Ein Bogen des hadrianischen Triumphbogens ist in den Chor der Kirche eingefügt, was eine große Raumwirkung ergibt. Unser nächstes Ziel war das österreichische Hospiz bei dem wir nach unzähligen Treppenstufen einen wunderbaren Blick vom Dach aus über die Altstadt bekamen. Nach diesen Anstrengungen stärkten wir uns noch in der hauseigenen Cafeteria, in der es zu unserer Freude einen deutschsprachigen Kellner gab.
Weiter führte unser Weg durch einen Bazar zur Grabeskirche. Diese ist über den Stätten von Jesu Kreuzigung (Golgatha) und Grablegung erbaut, mit vergoldetem Kreuz über der weithin sichtbaren Hauptkuppel. Die Kirche ist sehr verwinkelt und unübersichtlich, was durch die Massen an Touristen nicht gerade besser wurde.
Da viele verschiedene Eindrücke natürlich auch hungrig machen, gingen wir gemeinsam Falafel essen. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, die wir in kleineren Gruppen auf dem beeindruckenden Bazar, der durch viele enge Gassen führte, verbrachten. Dies war noch einmal etwas ganz Besonderes, da das Verhandeln beim Kaufen von Souvenirs für die Meisten von uns etwas ganz Neues war. Um ca. 16 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück in unsere Unterkunft.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, ging es um 18.45 Uhr wieder zu Fuß weiter, da wir um 19 Uhr eine Verabredung mit dem deutschen Journalisten Ulrich Sahm hatten. Er kochte für uns ein umfangreiches, leckeres Menu, mit vielen für uns unbekannten Speisen, die er uns alle genau erklärte, wie z.B. Kubbane, 12 Stunden lang gebackenes Brot, und vieles mehr. Während und nach dem Essen konnten wir Fragen zur derzeitigen Lage in Israel stellen, was in einer langen Diskussion endete. Um 22 Uhr traten wir unseren Heimweg an.
Nach einem langen Tag fielen wir alle erschöpft ins Bett!
Wir erfuhren, dass die Mauer an sich nicht heilig ist, jedoch der Ort, auf dem heute der Felsendom steht, welcher sich hinter der Mauer befindet und für Juden nicht mehr zugänglich ist. Man geht aber davon aus, dass die Seele Gottes verstärkt über diesem Platz ruht und so die aufgeschriebenen Wünsche aufnehmen kann.
Weiter ging unsere Stadtführung durch das jüdische Viertel. Nach unserem letzten Programmpunkt hatten wir eineinhalb Stunden Freizeit. Die meisten verbrachten diese Zeit mit dem Kauf von Souvenirs im Suq. Abschließend gingen alle zusammen in die Neustadt und besichtigten dort die Mamilla Avenue. Sie ist eine noble Einkaufstraße und eine gelungene Verbindung von Alt- und Neustadt. Danach fuhren wir wieder in unser Jugendgästehaus zurück und hatten den Abend zur freien Verfügung.
Unser nächster Programmpunkt war das Caritas Baby Hospital. Nach einem Rundgang durch die Klinik hat uns dann ein Mitarbeiter der Klinik erzählt, was für Menschen in die Klinik kommen, was die häufigsten Krankheiten sind und dass die Klinik durch Spenden finanziert wird.
Auf der Fahrt nach Israel zurück mussten wir wieder die Grenze passieren. Diesmal sind zwei Soldaten durch den Bus gelaufen, haben aber nichts weiter gesagt oder gefragt. Das Israelmuseum stand am Nachmittag als erstes auf dem Programm. Dort konnten wir ein Modell (1:50) von Jerusalem in der 2. Tempelperiode sehen.
Außerdem gab es in dem Museum noch die Schriftrollen, die am Toten Meer gefunden wurden und die über 2000 Jahre alt sind. Gegen 15 Uhr sind wir nach Yad Vashem gefahren, in die Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts. Um 17 Uhr sind wir wieder zu unserer Herberge gefahren.
10. Tag - Dienstag, 02.11.2010
An diesem Dienstag übernachteten wir das letzte Mal in Jerusalem. Doch bevor es dazu kam, hatten wir noch einen langen Tag vor uns.
Bereits um 8:00 Uhr stand der Bus abfahrbereit vor unserem Hotel. Das bedeutete früh und schnell frühstücken, denn wir alle erwarteten schon mit Freude das Baden im Toten Meer. Doch zuvor fuhren wir mit dem Bus noch einmal in die Altstadt von Jerusalem, um dort auch die Heiligtümer des muslimischen Glaubens zu besuchen. Nicht weit von der Westmauer entfernt war die Al Aksa Moschee und daneben auch der Felsendom. Als Besucher dort hinzugelangen ist aber nicht ganz einfach. Man wird kontrolliert und die Frauen müssen ihre Schultern und Knie bedecken. Auch körperlicher Kontakt ist streng verboten, was uns sehr verwunderte. Unser israelischer Guide erklärte uns einiges Wissenswerte über dieser Gebäude, zum Beispiel, dass die Al Aksa Moschee die drittheiligste Stätte der Muslime sei oder der Felsendom ursprünglich von christlichen Byzantinern angefangen wurde, jedoch von den Muslimen fertig gebaut wurde.
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Danach machten wir uns auf den Weg nach Masada, der einst mächtigen Festung in der Nähe des Toten Meeres. Allein der Blick auf ihre Position genügte und man wusste, warum sie Festung genannt wurde. Die Stadt lag auf dem höchsten Berg in der Umgebung und nur ein schmaler Pfad führte hinauf, der sogenannte "Schlangenpfad". Wir entschieden uns jedoch für die komfortablere Variante und benutzten die Gondel, welche alle 7 Minuten abfahrbereit war. Oben angekommen, genossen wir zunächst die atemberaubende Sicht, während unser Guide die Geschichte der letzten Belagerung Masadas erzählte. Nun begriffen wir auch, warum diese Stadt für die in Israel lebenden Juden noch heute noch von symbolischer Bedeutung ist. Um ihren Aufbau zu verstehen und die letzte Belagerung der Römer besser zu verdeutlichen, machten wir eine Tour durch die Ruinen von Masada. Nach eineinhalb Stunden fuhren wir mit der Gondel wieder den Berg hinunter und schauten uns noch einen zehnminütigen Film über Masada an. |
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Schließlich ging es dann auch weiter mit der Tour. Um 13:30 Uhr kamen wir in der alten Stadt Qumran an, um zunächst Mittag zu essen, aber auch die Ausgrabungen zu besichtigen. Die Schriftrollen, die in den dortigen Höhlen gefunden wurden, hatten wir ja schon am Vortag im Israelmuseum gesehen.
Nach den vielen Besichtigungen konnten wir zum Abschluss im Toten Meer baden. Es war ein sehr seltsames Gefühl, im Wasser nicht unterzugehen - auch ohne Bewegungen zu machen. Man musste nur darauf achten, kein Wasser in die Augen zu bekommen, weil der hohe Salzgehalt starke Schmerzen verursachte. Nach gut zwei Stunden Badespaß machten wir uns schließ-lich auf den Weg ins Hotel zurück.
Als wir dort ankamen, hatten wir noch eine Stunde Zeit, ehe wir uns in das Stadtleben von Jerusalem begaben, um am letzten Abend alle zusammen noch einmal zum Essen zu gehen. Unsere Auswahl fiel auf ein kleines, aber gemütliches Restaurant, das einige von unserer Gruppe bereits besucht und für geeignet befunden hatten. Dort konnten wir noch einmal in Ruhe über den gesamten Israelbesuch reden und unsere persönlichen Eindrücke dieses Landes mit den anderen auszutauschen.
Nach dem Essen, konnte jeder selbst entscheiden, was er noch unternehmen wollte. Viele begaben sich zu den Promenaden, um ein weiteres Mal die wunderschöne Sicht auf die Altstadt von Jerusalem in der Nacht zu genießen. Andere waren aber einfach nur erschöpft von dem sehr ereignisreichen Tag.
11. Tag - Mittwoch, 3.11.2010
Nach dem Frühstück hieß es langsam Abschiednehmen von unserem Jugendgästehaus und Jerusalem - jeder verbrachte den Vormittag wie er wollte, die einen bewachten das Gepäck, die anderen sorgten für ein reichhaltiges Mittagsbüffet und wieder andere nutzen die verbleibende Zeit mit einem letzten Spaziergang zu den Promenaden.
Nach einer Stunde Busfahrt kamen wir am Flughafen in Tel Aviv an - einige von uns waren aufgrund der strengen Sicherheitskontrollen bis kurz vor dem Abflug beschäftigt. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt sind wir kurz vor 23 Uhr wohlbehalten mit vielen Eindrücken und Erlebnissen wieder in Stuttgart gelandet.






