„Kann ich nicht“, gibt’s nicht (mehr)!

Darf ich vorstellen? Das neue Projekt am AAG: „Schüler helfen Schülern“.

Das Ziel des Projekts ist es, Schülermentoren/-innen auszubilden, damit sie anderen Mitschülern Nachhilfe geben können. Gerade während Corona war das Lernen und Am-Ball-bleiben für einige Schülerinnen und Schüler schwer, sodass sich einige Lücken auftaten. Um diese zu schließen, wird das Projekt nun am AAG eingeführt. Es ermöglicht eine effektive Nachhilfe und gibt Schülern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen.

Doch wie wird man ein/-e Schülermentor/-in?
Dafür muss man ein zweitägiges Seminar absolvieren und später Nachhilfe am AAG geben. Dieses Seminar fand am 16./17. November 2021 für die Klassen 9 und 10 und am 23./24. November 2021 für die Klasse 8 und die Oberstufe statt und wurde von Frau Lea Kaiser von der aim Heilbronn geleitet.

Der erste Tag stand ganz unter dem Motto: vom Schüler zum Mentor. Zu Beginn mussten wir uns alle erst einmal kennenlernen, da die Seminare klassenübergreifend waren. Anschließend folgte eine Gruppenarbeit. Jede Gruppe beantwortete eine der folgenden Fragen: Welche Aufgaben hat ein/-e Schülermentor/-in? Was motiviert mich? Was demotiviert mich? Welche Probleme könnten auftreten? Wie ist der/die perfekte Traummentor/-in?.

Die anschließenden Präsentationen zeigten, dass ein/-e Mentor/-in viele unterschiedlichen Aufgaben bewältigen muss. So geht es nicht einfach darum, dem Schüler oder der Schülerin etwas beizubringen. Auch das Umfeld muss man analysieren, Probleme müssen erkannt und gelöst werden und schlussendlich ist die Motivation ausschlaggebend, damit die Nachhilfe erfolgreich ist. Auch die Kommunikation zwischen dem Lernenden und dem Lehrenden muss stimmen. Deshalb bildeten die Kommunikationsfähigkeit und die innere Haltung einen großen Themenkomplex.

Doch wie begeistert man Schülerinnen und Schüler?
Das sollte trainiert werden, indem jede Gruppe eine Präsentation für die 5. Klassen vorbereitete. Darin stellten sie das Projekt „Schüler helfen Schülern“ vor und weckten Interesse. Diese Präsentationen wurden aufgenommen, um sie am darauffolgenden Tag analysieren zu können.

Der zweite Tag des Seminars beschäftigte sich thematisch mit der Gestaltung und Organisation von Lerngruppen. Dafür ist es erstens wichtig zu wissen, welche Lerntypen es gibt, da nur so das bestmögliche Ergebnis in der Nachhilfe erzielt werden kann. Um festzustellen, wie gut man bereits erklären kann, musste jede/-r künftige Mentor/-in einem anderen etwas erklären. Danach sollte man diese Erklärung an den jeweiligen Lerntyp anpassen. Es zeigte sich, dass die Erklärungen ganz unterschiedlich aussahen, je nach Lerntyp. Zweitens spielt auch die Gruppendynamik vor allem in größeren Lerngruppen eine wichtige Rolle. Nur wenn die Gruppe ausgeglichen ist und sich versteht, ist ein effektives Lernen möglich.

Alles in allem waren diese zwei Tage ereignisreich und lernintensiv. Sehr angenehm war, dass Frau Kaiser uns immer mit eingebunden hat. Wir waren aktiv dabei, haben viel ausprobiert und sind so zu eigenen Erkenntnissen gelangt. Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an Frau Kaiser, aber auch an Frau Memic-Joas und an Frau Hoffmann, die das „Schüler helfen Schülern“-Projekt am AAG ins Leben gerufen haben.
Nach diesen zwei Tagen sind wir nun bereit, eigene Nachhilfe zu geben und damit anderen zu helfen.

Pia Vogelmann, J2

Weitere Informationen zum Projekt sowie zur möglichen Teilnahme findet ihr unter
Schulprofil > Fördern und Fordern > Schüler helfen Schülern

Theater mal politisch

Abiturient:innen besuchen das Schauspiel Stuttgart

Auf dem Lehrplan der Abiturient:innen Baden-Württembergs stehen Klassiker wie Goethes Faust und Hermann Hesses Steppenwolf. Diese Texte werden oft auf den deutschen Bühnen aufgeführt – und knüpfen nicht immer an die drängenden Fragen unserer Zeit an. Umso erfreulicher ist es daher, dass sich das Schauspiel Stuttgart des Klimawandels angenommen hat und eine Theaterfassung von Andres Veiels und Jutta Dobersteins „Ökozid“ auf die große Bühne des Schauspielhauses gebracht hat. Neugierig auf diese Umsetzung machten sich an die 40 Abiturient:innen des Alfred-Amann-Gymnasiums am 19.10.2021 auf den Weg ins Theater am Schlosspark, um sich selbst ein Bild von der Verknüpfung des allgegenwärtigen Klimawandels mit kulturellem Erlebnis zu machen.
Dieser „Modellversuch“, wie das Theaterstück bezeichnet wird, simuliert eine Gerichtsverhandlung im Jahre 2034, in der mehrere Länder des globalen Südens die Bundesrepublik Deutschland anklagen, wider besseren Wissens zu wenig für den Klimaschutz getan zu haben. Wer eine trockene Gerichtsverhandlung erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Die Beweise und Zeugenaussagen wurden mal im Schnellsprechtempo, mal als Gospel oder als Befragung mit Simultandolmetscher vorgetragen. Hinzu kamen eindrucksvolle Bilder und technische Tricks, wenn auf die Seitenwände des Saals ein Mosaik aus Aufnahmen von Klimademos projiziert oder die Bühne mit einem Meer aus Plastikflaschen geflutet wurde. Zu Beginn der Aufführung stand ein Vortrag und Appell zum schnellen Handeln, den Yvonne Aki-Sawyerr, die Bürgermeisterin von Freetown (Sierra Leone) verlas. Eindrucksvoll und eindringlich unterstrich die Politikerin, wie der Klimawandel schon jetzt in ihrer Heimat zu spüren ist und warum jetzt reagiert werden müsse. So viel Aktualität und Relevanz hatten die Schüler:innen nicht erwartet und lernten neue Seiten des gar nicht so trockenen Theaters kennen.

Al

Professor Kohmann am Alfred-Amann-Gymnasium – NwT Klassenstufe 9

Am Freitag, den 22. Oktober 2021, besuchte Professor Dr.-Ing. Peter Kohmann von der Hochschule Pforzheim die neunte Klassenstufe des Alfred-Amann-Gymnasiums, um einen Vortrag über Bionik (Biologie und Technik) zu halten. Da im letzten Jahr aufgrund der Corona-Verordnungen kein Vortrag stattfinden durfte, kamen zusätzlich auch interessierte Schüler der zehnten Klassenstufe hinzu. Auch für Herrn Kohmann war die große Zuhörerschaft nach einer langen Onlinephase an der Hochschule wieder eine „willkommene Abwechslung“.

Neben seiner aktuellen Forschung über die Optimierung von Rennrädern und Mountainbikes sowie der Umsetzung und Überprüfung der Ergebnisse sprach er unter anderem die Material- und Strukturbionik, die Baubionik und die Konstruktionsbionik an. Die sehr gut verständlichen und anschaulich erklärten Beispiele verdeutlichte er vielfach direkt an mitgebrachten selbst entwickelten Produkten. Sein Vortrag brachte ihn immer wieder zurück zur Optimierung des Fahrrads, seiner Leidenschaft. Als begeisterter Triathlet weiß Kohmann, dass es bei Wettkämpfen beim Material bei der Verringerung um jedes Gramm geht. Auch wenn nicht alle im Vortrag vorgestellten selbst entwickelten Produkte im Handel zu kaufen sind, spürt man die Begeisterung und die Freude von Kohmann an der Forschung und Lehre sehr deutlich.

Es waren interessante und lehrreiche 90 Minuten mit Zeit für Fragen und Hinweise sowie den besten Wünschen an unsere Schülerinnen und Schüler für deren schulische und berufliche Zukunft.

Mk


Vortrag mit Präsentation diverser Anschauungsobjekte

Schüler stürzen sich mit Elan in neue Projekte

Mit frischem Elan starteten die neugewählten Mitglieder der Schülermitverantwortung (SMV) des Alfred-Amann-Gymnasiums in das Schuljahr. Das Schülersprecher-Team und die Klassensprecher trafen sich zur traditionellen Herbsttagung auf dem Michaelsberg bei Cleebronn. Allerdings war das Treffen aufgrund der Pandemiebedingungen auf einen Tag verkürzt.

In Arbeitsgruppen erarbeiteten die insgesamt 41 Schülerinnen und Schüler zahlreiche Projekte und Aktionen: „Weihnachten im Schuhkarton“, 6er-Abend und ein „Give me Five“-Abend für die 5er werden neben anderen Events das Programm der SMV-Arbeit im laufenden Schuljahr bereichern. Die Veranstaltungen sollen auch dazu beitragen, die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl der Bönnigheimer AAG-Schülerschaft zum Ausdruck zu bringen. Eine gemeinsame Aktion von Schülern und Lehrern wird das „Schüler helfen Schülern“-Projekt werden. Hier werden Schülerinnen und Schülern, die beim Lernen Unterstützung benötigen, von Mitschülerinnen und -schülern geholfen, bestimmte Lerninhalte besser zu verstehen.

Ein besonderes Anliegen ist den Schülern die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung des Schulalltags. „Dabei wollen wir mit unseren Ideen und Gedanken natürlich ernstgenommen werden“, so ein teilnehmender Klassensprecher. Wertschätzung erhielten die SMV-Tagungsteilnehmer auch von der Schulleitung. Achim Salomon, Schulleiter des Bönnigheimer Gymnasiums, stattete der Veranstaltung, die neben Arbeitsphasen auch genügend Zeit für Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen ließ, einen Besuch ab. Dabei hörte er sich Wünsche und Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und stand den nachfragenden SMV-Mitgliedern zur Verfügung.

Ef

AG-Startschuss und jugend trainiert in 2021/22

Seit Beginn des neuen Schuljahres dürfen endlich wieder AGs an unserer Schule stattfinden, was sicherlich das ein oder andere Herz höher schlagen lässt. Einen schönen Anfang machte am 30.09. die Spiele-AG – einige Eindrücke lassen sich auf der Homepage und ein kurzer Post auf dem schuleigenen instagram-Kanal finden.
Der nächste Termin steht am 28.10. ab 13:45 in Raum 413 an.

 
Über den AG-Bereich hinaus tut sich auch wieder etwas im sportlichen Bereich:
Der weltweit größte Schulsportwettbewerb jugend trainiert wurde dieses Jahr alternativ als “jugend trainiert”-Tour organisiert und hat auch am AAG in Bönnigheim haltgemacht: Kinder der Klasse 6b haben sich im Tennis versucht und die vorgegebenen Aufgaben souverän gemeistert.
Wer mehr erfahren möchte, findet einen ausführlichen Bericht hier.


(c) www.jugendtrainiert.com

Weitere wichtige Informationen zum Start 2021/22

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

vor Beginn des neuen Schuljahres wollen wir Ihnen / Euch wichtige Informationen über den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie und den Start in die erste Schulwoche geben.

Um einen gut organisierten und sicheren Schulalltag gewährleisten zu können, bitten wir alle am Schulleben Beteiligten den aktuellen Hygieneplan durchzulesen und zu beachten.

Die neueste Corona – Verordnung Schule des Landes Baden-Württemberg gibt uns hierbei die Regeln vor, die einen regelmäßigen Präsenzunterricht gewährleisten sollen und an die wir uns halten müssen. Grundsätzlich sind nun deutliche Lockerungen vorgesehen. So werden wir keine getrennten Pausen von AAG und SLRRS mehr haben, allerdings wird es weiterhin definierten Pausenbereiche für die Klassenstufen und ein Einbahnwegesystem geben. Die neuen Pausenbereiche sind hier zu finden.

Bitte beachten Sie auch das Merkblatt für Reiserückkehrer.

Es besteht weiterhin ein Zutritts- und Teilnahmeverbot am Unterricht, wenn eine Quarantäne bei einem Corona-Fall angeordnet wurde, wenn sich Infizierte einem PCR-Test unterziehen müssen, wenn typische Symptome einer Corona-Infektion vorliegen oder wenn weder ein (negativer) Testnachweis noch ein Impf- oder Genesenen-Nachweis vorgelegt werden kann und keine Bereitschaft zur Testung an der Schule besteht.

Wir wünschen alle Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das kommende Schuljahr und hoffen sehr, dass wir trotz der Pandemie langsam wieder zur Normalität übergehen können.

Schuljahr 2021/22

Nach den Sommerferien beginnt der Unterricht für die Klassen 6 bis J2 des Gymnasiums am Montag, 13. September 2021 um 7.35 Uhr in den jeweiligen Klassenzimmern. Ganz wichtig: Bitte an die Abstandsregeln auf dem Schulgelände und Schulgebäude achten und an den Mund- und Nasenschutz denken!

Die Stundenpläne können hier angesehen werden.

Die neuen Klassen 5 des Gymnasiums beginnen am Montag und Dienstag, 13. und 14. September 2021 klassenweise um 15.30 Uhr und um 17.00 Uhr mit einer kleinen Feierstunde in der Turn- und Festhalle Bönnigheim.

Die Klasseneinteilungen wurden vor den Sommerferien bekannt gegeben.

Nach der kleinen Feierstunde bekommen die neu eingeteilten Klassen in ihren Klassenzimmern erste Informationen und die Schulbücher von ihren Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern.

OStD Achim Salomon
Schulleiter

Sporttag der 5er und 6er

Der Schulsport hat in Pandemiezeiten wahrlich keinen leichten Stand. Deshalb dachten sich die Sportlehrerinnen und -lehrer vom Alfred-Amann-Gymnasium Bönnigheim, ein möglichst pandemiegerechtes Sportfest auf die Beine zu stellen. Mit unterstützt bei der Durchführung wurden die Sportlehrkräfte von zwölf Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1.

Auf dem Programm stand ein Klassenstaffellauf über 1.200 Meter, also drei Stadionrunden. Dabei konnten sich die Klassenmitglieder individuell in der Stadionrunde aufstellen. Die Bestzeit lag bei 3 Minuten 35 Sekunden, erlaufen von der 6d. Eine weitere Klassenaufgabe war der Wurf-Schuss-Biathlon, bei dem Frisbeescheiben, Fußbälle und Wurfheuler in bestimmte Ziele geworfen und geschossen werden mussten. Als echte Teamarbeit stellte sich die Aufgabe „Reifenschlange“ heraus. Hier mussten mit Reifen ein Weg gelegt werden: Allerdings hatte die Klasse nur 20 Reifen zur Verfügung, die Distanz des Parcours betrug aber rund 150 Meter. Die letzte Aufgabe war die Wurfstaffel, bei der verschiedene Wurfgegenstände wie Bälle, Frisbeescheiben und Tennisringe möglichst fehlerfrei über eine gewisse Wegstrecke gepasst bzw. transportiert werden mussten.

Zuletzt gab es jeweils eine Siegerehrung, bei der den Klassen Urkunden überreicht wurden. Bei den Fünfern hatte die 5b am Ende die Nase vorn, gefolgt von den Klassen 5a, 5d und 5c. Zwei Siegerteams gab es bei den Sechsern: Punktgleich lagen die Klassen 6b und 6c auf dem ersten Rang, Zweiter wurde die 6d vor der 6a.

Ef

In Gedenken an Doris Elsenhans

 

Nach kurzer und schwerer Krankheit ist unsere Kollegin Doris Elsenhans verstorben.

Doris Elsenhans war über 20 Jahre an unserer Schule und hat sie in vielen Bereichen mitgestaltet und geprägt: Neben dem Unterricht auch durch die Schulchronik, die Evaluationen, ihre Beiträge bei den Talentabenden, zahlreiche Studienfahrten und Sportwochen. Lange Zeit arbeitete sie im Schulentwicklungsteam und im ÖPR und zeichnete sich hier aus als eine sehr genaue, auch auf das Kleine schauende, empathische Person, die auch die leisen Töne wahrnahm und sich für Dinge einsetzte, die ihr wichtig waren. Das waren vor allem die Menschen am AAG: egal, ob die Schülerschaft oder die Lehrkräfte, die Hausmeister oder die Damen der Mensa – Frau Elsenhans kümmerte sich und hatte alle im Blick.

Für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wurde Anfang dieser Woche der Raum 302 geöffnet, der Momente des Innehaltens gewähren und die Möglichkeit zur Trauer, zum Rückzug oder zum Austausch geben soll.